So sollte man eine Matratze richtig reinigen

Matratzen können im Laufe der Zeit auf unterschiedliche Weise verschmutzen. Wenn es eine feuchte Verschmutzung ist, kann es die Matratze sogar so weit schädigen, dass diese nicht mehr weiter verwendet werden sollte. Doch nicht nur einfache Flecken sind unschön, sondern sammeln sich auch allerlei nicht sichtbare Verschmutzungen an. Neben Staub und Schuppen nisten sich auch Milben ein, wodurch die Matratze schnell zu einem unhygienischen Platz wird. Daher ist eine gründliche und regelmäßige Reinigung sehr wichtig. Da bei der Reinigung einige Regeln zu beachten sind, gibt es im Folgenden Tipps und Tricks rund um die Matratzen Reinigung.

Matratzen sollten atmungsaktiv sein, so dass ein ständiger Luftaustausch stattfinden kann. Dafür ist nicht nur die Art der Matratze entscheidend, sondern das gesamte Schlafzimmer sollte regelmäßig mit frischer Luft belüftet werden. Wer stark schwitzt, muss dabei noch mehr aufpassen. Denn bei starker Schweißabgabe nimmt die Matratze Feuchtigkeit auf. Wird diese nicht ausreichend belüftet, kann die Feuchtigkeit nicht wieder aus der Matratze und mit der Zeit entwickelt sich Schimmel. Dieser ist nicht nur unschön sondern sehr gefährlich für die eigene Gesundheit.

Was hilft gegen Milben?

Auch den Milben gefällt ein regelmäßiges Lüften nicht. Diese sind in erster Linie nicht gefährlich, allerdings kann deren Kot Allergien auslösen. Wir empfehlen neben dem Lüften der Matratze beim Wechseln des Bettlakens die Matratze abzusaugen. Je nach Stärke des Staubsaugers werden dadurch Milben aufgesaugt und entfernt. Für eine optimale Entfernung der Milben kann auch ein Milbensauger eingesetzt werden.

Um es den Milben möglichst ungemütlich zu machen, sollte die Bettdecke und das Kopfkissen nach der Nacht zum Auslüften aufgehängt werden. Wer nach dem Schlafen direkt das Bett macht, sorgt für einen perfekten Lebensraum der Milben. Zu empfehlen ist außerdem eine Matratze mit einem abnehmbaren und waschbaren Bezug zu besitzen. Dieser sollte ebenfalls regelmäßig abgenommen und möglichst bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.

So lassen sich Flecken reinigen

Wie immer sollten Flecken möglichst zügig nach der Entstehung entfernt werden. Nachdem eine Flüssigkeit erst einmal eingetrocknet ist, wird die Reinigung umso schwerer. Gewöhnliche Universalreiniger eignen sich für Flecken aus Kaffee oder Urin. Hierbei sollte allerdings darauf geachtet werden, so wenig Chemie wie möglich zu verwenden. Denn schädliche Substanzen könnten in den Bezug einziehen und gegebenenfalls beim Schlafen eingeatmet werden.

Als erster Schritt kann ein Fleck mit etwas Wasser und einer Bürste bearbeitet werden. Durch das Ausbürsten können leichte Flecken bereits entfernt werden. Anschließend ist dann ein Reiniger einzusetzen. Ein Teppichschaum beispielsweise wird nach der Einwirkungszeit mit dem Staubsauger abgesaugt. Dieser löst die eingetrockneten Partikel recht gut. Das Nachbürsten mit reinem Wasser kann zum vollständigen entfernen aller unerwünschten Substanzen führen. Auch kann die Stelle anschließend mit einem leichten Duft besprüht werden.

Fazit zur Reinigung einer Matratze

Die Reinigung der Matratze ist wichtig und sollte nicht erst bei Flecken erfolgen. Durch regelmäßiges Waschen des Matratzenbezuges, Absaugen der Matratze und Wechslung des Bettlakens und der Bettwäsche sind die grundlegenden Reinigungsregeln bereits erfüllt. Ein vollständiges und kühles Auslüften der Matratze wirkt Feuchtigkeit entgegen. Wer also diese Tipps befolgt hat sicherlich länger Spaß an seiner Matratze. Dennoch sollte eine Matratze nach langjähriger Nutzung ausgetauscht werden. Experten raten hierbei zu einer maximalen Nutzungsdauer einer Matratze von 5-10 Jahren.

Bei Flüssigkeitsflecken ist jeder Fleck anders zu behandeln, da die Flüssigkeiten unterschiedlich zusammengesetzt sind. Dennoch kann als erstes der Matratzenbezug möglichst heiß gewaschen werden, was oftmals schon zur vollständigen Reinigung führt.